IT-Spezialist verzweifelt gesucht!

Kategorie: Beruf, Karriere, Management

Der IT-Branche geht es nach vielen mageren Jahren wieder bestens. Die Aufträge steigen an und die Mitarbeiterzahl wird ausgebaut. Doch gleichzeitig werden zunehmend Klagen über den vorherrschenden IT-Fachkräftemangel laut. Der VDI (Verband Deutscher Ingenieure) bestätigt, dass im Dezember 2011 rund 30.500 offene Stellen nicht besetzt werden konnten.

Es fehlen vor allem Fachkräfte in der Software-Entwicklung und im IT-Projektmanagement Insbesondere die SAP-Beratung trifft der IT-Fachkräftemangel besonders hart. Aber auch in der IT-Sicherheit werden IT-Fachkräfte verstärkt gesucht. Wurde sie bisher von Unternehmen eher als Kostenfaktor betrachtet, findet jetzt zunehmend ein Umdenken statt. Insbesondere in Branchen, deren Kerngeschäft nur mit personenabhängigen Daten vollzogen werden kann wie in der Banken- oder Telekommunikationsbranche, wird die IT-Sicherheit zunehmend als unverzichtbar eingestuft. Der Bereich gehört zu einer rasant wachsenden Branche. Laut der jährlichen CeBIT-Umfrage des VDI unter rund 400 IT-Experten wird sich dieser Kampf um die besten Arbeitskräfte in den nächsten Jahren sogar noch verschärfen. Erwartet wird ein dramatischer Anstieg bis 2015.

Headhunter werden mit der Suche nach entsprechenden Fachkräften beauftragt und die Stellenbörsen sind überfüllt mit entsprechenden Stellenanzeigen. Mit ictjob (www.ictjob.de) etabliert sich derzeit eine neue Jobbörse  ausschließlich für IT Experten am Markt, mit dem Ziel, diese Massen an IT Jobs effizient durchsuchbar zu machen. Sie unterteilt den IT-Markt dazu in die Suchsegmente: Entwicklung, Systeme und Business Applications. Im Rahmen einer speziell auf den IT-Markt zugeschnittenen Matching-Technologie auf Basis konkreter Fähigkeiten anstatt Stichwortsuche verspricht sie die Optimierung der Stellenrelevanz. Auf ictjob suchen große wie auch kleinere IT-Unternehmen selbst, aber auch einige namhafte Headhunter. Die ictjob Gruppe verfügt europaweit über mehr als 500 Vertragspartner und ist ein weiterer Baustein im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

Als Reaktion auf die Nichtbesetzung ihrer Stellen entscheiden sich 48 % der befragten Unternehmen sogar für ein Outsourcing der IT-Dienstleistungen und 43 % der befragten Großunternehmen nehmen die Verlagerung von Bereichen ins Ausland in Angriff. Demgegenüber bilden kleine und mittlere vorrangig ihre Mitarbeiter weiter. Manche Unternehmen verstärken auch die Mitarbeitersuche im Ausland und aktivieren das Potenzial von Mitarbeitern über 50 Jahren.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Förderung entsprechender IT-Studiengänge sowie von Frauen in technischen Berufen weitere mögliche Maßnahme, dem unbefriedigenden Mangel an IT-Spezialisten entgegen zu treten. Studenten des Studiengangs Informatik haben also gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Quellen: www.vdi.de

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