Anlagen und Anlagenverzeichnis zur Bewerbung

Kategorie: Beruf, Bewerbung, Karriere

awhCbhLqRceCdjcPQUnn_IMG_0249Im Rahmen eines Beratungsauftrags kam die Frage auf, wann und wie man bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen Anlagenverzeichnisse verwendet und vor allem, welche Anlagen der Bewerbung beigefügt werden sollten.

Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben will und von der Stellenanzeige zum Einreichen der kompletten Bewerbungsunterlagen aufgefordert wird, darf die Zeugnisse, Zertifikate, Referenzen und sonstige Nachweise nicht vergessen. Sie belegen die im Lebenslauf aufgeführten Stationen, beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen. Die Anlagen dienen dem Personaler daher als Nachweis für die im Bewerbungsanschreiben und dem Lebenslauf aufgeführten Sachverhalte. Dabei gilt: Je näher das Kompetenz- und Erfahrungsprofil des Bewerbers an dem Ausschreibungsprofil der Stellenanzeige heranreicht, umso wichtiger werden die entsprechenden Anlagen. Man sollte deshalb –etwa beim Nachweis von Seminaren- nur solche aufzählen, die auch wirklich im Zusammenhang mit der zu besetzenden Stelle stehen. Darunter fallen etwa Seminare zum Aufbau spezifischen, für die Stelle erforderlichen Fachwissens oder zum Auf- und Ausbau von berufsbezogenen Soft Skills. Das Esotherik-Seminar während des letzten Sommerurlaubs bei der Bewerbung als Controller ist also nicht wirklich gefragt.

Die Dokumente werden dann in entsprechender chronologischer Reihenfolge den Bewerbungsunterlagen beigefügt. Grundsätzlich gilt dabei, je aktueller und wichtiger das Dokument, umso weiter oben liegt es. Soweit eine Bewerbungsmappe per Post verschickt wird, werden die Dokumente als Kopie (hohe Qualität!) mitgesendet. Bitte keine Originale versenden!

Bei einer Kurzbewerbung reicht man die Zeugnisse, Zertifikate und Referenzen hingegen nicht ein. Dann sind nur das Deckblatt, das Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf gefragt.

Die Erstellung eines Anlagenverzeichnisses ist keine Pflicht. In dem Anlagenverzeichnis hat man dann die Möglichkeit, die unterschiedlichen Dokumente nach Rubriken (Arbeitszeugnisse, Studienzeugnisse, Schulzeugnisse, Seminare, etc.) zu sortieren.

Es dient aber der besseren Übersichtlichkeit, wenn der Bewerber über sehr viele Dokumente verfügt, die ansonsten nur als Loseblattsammlung den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. Der Personaler wird dadurch in die Lage versetzt, sich innerhalb kurzer Zeit durch die Vielzahl mitgelieferter Unterlagen zu orientieren.

Als Überschrift für das Verzeichnis können folgende Stichworte verwendet werden:

  • Anlagenverzeichnis
  • Inhaltsverzeichnis
  • Inhalt

Soweit kein Anlagenverzeichnis mitgeschickt wird, verweist man im Bewerbungsanschreiben lediglich pauschal auf die mitgesendeten Anlagen, in dem unter der Grußformel und der Unterschrift linksbündig darauf verwiesen wird. Der Hinweis wird weder in Großbuchstaben, noch unterstrichen oder fett gegeben.

Gegebenenfalls kann man auf die Verwendung einzelner Nachweise verzichten, weil ansonsten die Bewerbungsmappe zu „aufgebläht“ wirkt. In diesem Fall sollte man den Hinweis geben, dass diese Nachweise bei Bedarf selbstverständlich nachgereicht werden können.

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